Auch im digitalen Raum gilt: Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler! Am meisten Fische fängt aber, wer nachweisen kann, ob der Köder schmeckt oder nicht. Wir führen unsere User Testings deshalb mit wissenschaftlichen Methoden durch. Jedem Test geht akribische Vorbereitung voraus, zu der Produktanalysen und auch die strategische Ermittlung der Zielgruppe gehören. Anschließend erstellen wir repräsentative Testszenarien, in denen die Testpersonen mit Produkten und Prototypen konfrontiert sind und konkrete Aufgaben lösen müssen.
Je nach Anforderung testen ermittelte Zielpersonen, typische Ottonormalverbraucher:innen oder erfahrene Usability Tester:innen die Entwürfe. Sie werden dabei von unseren Usability-Expert:innen geführt und in verschiedener Form aufgezeichnet: Beim Thinking Aloud, dem "lauten Denken", spricht die Testperson ihre Gedankengänge laut aus und zeichnet sie auf, um die gesamte Testerfahrung nachvollziehbar zu machen. Andere unverzichtbare Formen der Aufzeichnung sind Bildschirmaufnahmen oder Heatmaps, die jeden Mausklick dokumentieren. Eye-Tracking – das Aufzeichnen der Blickführung der Nutzenden – ist eine Möglichkeit, um auch unbewusstes Nutzerverhalten mitzuverfolgen. Die Auswertung hinterher liefert anschließend oft überraschende und unerwartete Erkenntnisse über das Produkt. Aus den gesammelten Daten extrahieren wir Ideen und Maßnahmen zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit – konkrete Schritte hin zu hervorragender Übersicht, leichter Bedienbarkeit und einer hohen Conversion-Rate.